Hausarbeit · 2021
Erich Mendelsohn
- Art
- Hausarbeit
- Titel
- Sein Umgang mit der Fotografie in den Perioden seines Schaffens
- Veranstaltung
- Der Architekt und sein Bild
- Hochschule
- RWTH Aachen
- Lehrstuhl
- Kunstgeschichte
- Themen
- Erich Mendelsohn, Architekturfotografie, Neues Sehen, Arthur Köster
Wie Mendelsohn die Fotografie nutzte, um die Kernaussage seiner Bauten zu inszenieren – vom Einsteinturm über die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Arthur Köster bis zu den Bauten in England und Palästina.
Erich Mendelsohn (1887–1953) gilt als einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts, und revolutionär war auch sein Umgang mit der Fotografie. In vier Büchern stellte er im Layout oft das Foto über die Zeichnung und setzte seine Bauten mit den Mitteln des Neuen Sehens gezielt in Szene, um seine architektonische Sichtweise zu vermitteln. Prägend war die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Arthur Köster, der 1923 den Einsteinturm aufnahm.
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Die Hausarbeit folgt seinem Schaffen durch die fünf Perioden, in die Bruno Zevi es gliedert: vom Einsteinturm über die Bücher „Amerika“, „Das Gesamtschaffen des Architekten“ und „Neues Haus – Neue Welt“ bis zu den Bauten in England und Palästina und den späten Jahren in den USA. Sie fragt, wie Mendelsohn die Wirkung seiner Architektur lenkte, etwa mit Tag- und Nachtaufnahmen, Blicken von unten und stark beschnittenen Bildern, und ob sich Zevis Gliederung auch auf seine Arbeit mit dem Medium übertragen lässt.
Im Fazit zeigt sich, dass sich sein Umgang mit der Fotografie nur schwer auf die fünf Perioden übertragen lässt, weil sich stilistische Mittel wiederholen oder übergreifen. Am intensivsten beschäftigte er sich in der zweiten und dritten Periode mit dem Medium; wie weit er die Bilder der späten Jahre noch bestimmte, bleibt offen.